Warum sind Handwerksleistungen so teuer?

Kosten Handwerksleistungen

Ein Blick hinter die Kulissen

Viele Kunden sind überrascht, wenn sie einen Kostenvoranschlag für Handwerksarbeiten erhalten. Warum kostet das so viel? ist eine häufige Frage. Die Vorstellung, dass der Handwerker den Großteil dieser Summe einsteckt, hält sich hartnäckig – doch die Realität sieht ganz anders aus. In diesem Artikel erklären wir, welche Kosten gedeckt werden müssen und was am Ende wirklich beim Handwerker ankommt.

1. Materialkosten – Qualität hat ihren Preis

Ein wichtiger Bestandteil der Rechnung sind die Materialkosten. Hochwertige Fliesen, Kleber, Fugenmaterial und Abdichtungen sind essenziell für eine langlebige Arbeit. Auch die Anschaffung von Spezialwerkzeugen oder Maschinen schlägt sich in den Preisen nieder.

2. Lohnkosten – Mehr als nur der Stundenlohn

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass der Stundensatz eines Handwerkers direkt seinem Gehalt entspricht. Tatsächlich sind darin viele weitere Kosten enthalten:

  • Steuern und Sozialabgaben: Ein Handwerksbetrieb muss Lohnsteuer, Kranken-, Renten- und Unfallversicherung für seine Mitarbeiter zahlen.
  • Urlaub und Krankheit: Auch wenn ein Handwerker mal nicht arbeiten kann, müssen Lohnkosten gedeckt werden.
  • Weiterbildung: Ständige Schulungen sind notwendig, um mit neuen Materialien und Techniken Schritt zu halten.

3. Betriebskosten – Der unsichtbare Aufwand

Ein Handwerksbetrieb verursacht viele laufende Kosten, die oft übersehen werden:

  • Fahrzeuge und Kraftstoffe: Anfahrt zum Kunden, Transport von Material und Werkzeug – all das kostet Geld.
  • Miete und Nebenkosten: Werkstatt- oder Lagerflächen müssen unterhalten werden.
  • Versicherungen: Betriebshaftpflicht, Maschinenversicherungen und mehr sind unerlässlich.
  • Buchhaltung und Verwaltung: Büroarbeiten, Angebots- und Rechnungserstellung gehören zum Alltag, auch wenn sie nicht direkt am Bau stattfinden.

4. Was bleibt am Ende übrig?

Nach Abzug all dieser Kosten bleibt dem selbstständigen Handwerker oft weniger übrig, als viele denken. Von einem Stundensatz von beispielsweise 60–80 € kommen nach Steuern und Betriebsausgaben oft nur 10–20 € Nettoverdienst pro Stunde beim Handwerker an – und das ohne bezahlten Urlaub oder Krankheitstage.

Fazit: Handwerksqualität hat ihren Wert

Handwerksleistungen sind nicht teuer, sie sind ihren Preis wert. Wer auf Qualität, Fachwissen und Langlebigkeit setzt, investiert in ein Ergebnis, das viele Jahre Freude bereitet. Ein fairer Preis sichert nicht nur gute Arbeit, sondern auch den Fortbestand des Handwerks.

Haben Sie Fragen zu unseren Leistungen? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne!

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